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Badminton-Spielerin Schenk Botschafterin in eigener Sache

Badminton-Spielerin Schenk Botschafterin in eigener Sache

Für 90.000 Euro haben sich die „Pune Pistols“ die Dienste von Juliane Schenk gesichert. In Indien ist sie ein großer Badminton-Star, der deutsche Verband aber will sie nicht mehr.

17.08.2013, von Michael Radunski, Delhi

 

Versteigerungsobjekt: Juliane Schenk spielt für 90.000 Euro in Indien

Juliane Schenk muss erst einmal kurz durchatmen. Deutschlands beste Badmintonspielerin ist erst seit wenigen Stunden in Indien, doch ein Termin jagt den nächsten: Mannschaftssitzungen, Trainingseinheiten, Fototermine. Später steht die Besprechung für das bevorstehende Match an, denn am nächsten Tag geht es schon los: Die Mannschaft von Schenk, die „Pune Pistols“, starten in die indische Badminton-Liga (IBL) mit einem Auswärtsspiel bei den „Delhi Smashers“. Die indische Badminton-Liga feiert ihre Premiere. Sie soll helfen, Badminton nach Kricket zur zweitbeliebtesten Sportart im Land zu machen.

Entsprechend groß ist der Einsatz: Sechs Teams aus den Städten Delhi, Bombay, Hyderabad, Lucknow, Bangalore und Pune sind gemeldet, jeder spielt gegen jeden, zweimal. Außer den Chinesen sind die besten Badmintonspieler der Welt dabei: bei den Herren der Weltranglistenerste Lee Chong Wei aus Malaysia, bei den Damen die Weltranglistendritte Juliane Schenk und Indiens Badmintonstar Saina Nehwal, derzeit auf Platz vier der Weltrangliste. Zudem ist die IBL mit einem Preisgeld von einer Million Dollar das bestdotierte Turnier der Welt.

Spannung nach der WM

„Es ist eine ganz besondere Geschichte, samt Spielerversteigerung und solch hohem Preisgeld. Das gab es im Badmintonsport bisher noch nie“, sagt Schenk. Sie sitzt in einer Hotellobby in Delhi und freut sich sichtlich, an diesem Projekt teilnehmen zu können. Eigentlich sollte die IBL vor der Weltmeisterschaft im August in China stattfinden, doch der Start wurde mehrmals verschoben. Nun wird das Turnier direkt nach der WM ausgespielt. Das könne durchaus von Vorteil sein, glaubt Schenk. Schließlich stünden die internationalen Stars noch voll im Saft. Und nachdem P.V. Sindhu für Indien die Bronze-Medaille gewonnen hat, blicken nun alle gespannt auf die heimische Liga.

Schenk zog einen Schlussstrich

Schenk hat nicht an der WM teilgenommen, nur ab und zu die Ergebnisse im Internet angeschaut. „Ich hatte eine wunderschöne Woche in Belgien mit Training, Schwimmen, Fahrradfahren. Die WM war für mich im wahrsten Sinne des Wortes weit weg.“ Grund war ein Streit zwischen Schenk und dem deutschen Badmintonverband, es ging um mangelnde Unterstützung und vor allem um Schenks damalige Mentaltrainerin Gaby Frey. Unter anderem seien ihr Hörigkeit und Abhängigkeit vorgeworfen worden. „Das war Diffamierung pur“, sagt die Dreißigjährige.

Ende Mai kündigte Schenk deshalb an, zum Jahresende aus dem Nationalteam zurückzutreten. „Und dann hat der Verband entschieden, mich von jetzt auf gleich auf die Straße zu setzen. Der Verband, nicht ich.“ Eine Teilnahme an der WM in China wollte der Verband Schenk aber nicht verwehren. „Sie ist aktuell die Nummer drei der Welt. Es wäre daher sportlich nicht gerechtfertigt, sie von Wettkämpfen auszuschließen“, sagte Bundestrainer Holger Hasse damals.

 

Verbittert: Juliane Schenk hat mit dem deutschen Verband vorerst abgeschlossen. Doch Schenk zog einen Schlussstrich. „Wo und wie soll ich mich adäquat auf eine WM vorbereiten? Mir wurde keine Trainingsmöglichkeit angeboten. Da kam nicht einmal das kleinste Entgegenkommen. Nichts.“ Zwar vermeide sie es, nie zu sagen, aber aktuell sei eine Einigung mit dem Verband eher unwahrscheinlich. „Aktuell sind die Türen zu. Ich bin nicht nachtragend, aber es wurde viel Schaden angerichtet“, sagt sie.

 

Neue, positive Ansätze

Doch Juliane Schenk blickt positiv in die Zukunft. Vor allem im Ausland erfahre sie derzeit großen Respekt. Zuletzt hat Schenk mit der malaysischen Nationalmannschaft trainiert. Der Trainer hatte von ihrer Situation erfahren und sie persönlich ins Trainingslager eingeladen. Nun habe sie gar das Angebot, ihren Trainingsmittelpunkt für längere Zeit dorthin zu verlagern. Die Bedingungen, unter denen die malaysischen Spielerinnen und Spieler trainieren, seien sehr gut. Zudem trainiere man Feld an Feld mit den besten Spielern der Welt, was sie zusätzlich motiviert habe.

Aus der Zusammenarbeit nehme sie sehr viele neue, positive Ansätze mit. „Aber es ist durchaus ein Geben und Nehmen“, sagt Schenk. Immer wieder werde sie um Tipps und Hinweise gebeten. „Und da geht es nicht darum, warum ich so hart schlagen kann. Es geht explizit auch um meine mentale Stärke.“ Die Topspielerinnen wüssten, was für eine Präsenz und mentale Stärke von Schenk ausgehe: „Aber das kommt nicht, weil ich jeden Tag sechs Stunden in die Halle renne und ich dort meine Trainingsstunden absolviere.“

Juliane Schenk versucht, vor allem den jungen Spielerinnen etwas mitzugeben. Hier sieht sie großen Bedarf. „In jungen Jahren verschreibt man sich ganz dem Sport. Doch wenn man Niederlagen und Druck nicht angemessen verarbeiten kann, scheitert man. Auch ich musste das lernen“, sagt sie. Bis Mitte zwanzig sei sie ein völlig konditionierter Sportler gewesen, der an Niederlagen beinahe zerbrochen wäre. Die Trainer hätten meist keine adäquaten Antworten und würden die Spielerinnen nur wieder zurück in die Halle zum Trainieren schicken. Doch erfahre man derart viele Niederlagen, dass man solche Frustsituationen oft nicht alleine bewältigen könne. „Man braucht dafür jemanden, der einen unterstützt. Gerade wenn man mit der Weltspitze mithalten will“, sagt Schenk. Es sind solche Tipps, die die asiatischen Spielerinnen bei ihr suchen: „Das zeigt, wie viel Respekt hier entstanden ist.“

Respekt, den sie in ihrer Heimat vermisst - und der in Indien da ist. Schon bei der Spielerauktion für die Liga hat sich das gezeigt: Als Schenk zum Verkauf stand, überboten sich die Mannschaften aus Delhi und Pune gegenseitig, bis sich die „Pune Pistols“ schlussendlich für 90.000 Dollar das zweiwöchige Engagement von Juliane Schenk sicherten. „Wie dort um mich gerungen wurde, zeigt doch, wie groß das Interesse ist, eine Juliane Schenk für dieses Event zu gewinnen“, sagt sie. In Nikhil Kanetkar hat Pune einen international erfahrenen Trainer, der Schenk auch sportlich weiterbringen wird. Im September plant Schenk, an der chinesischen Liga teilzunehmen. Trainer Lee Yong Bo hat ihr angeboten, in China zu trainieren und Wettkämpfe zu absolvieren. Im Nachhinein müsse sie dem deutschen Verband fast dankbar sein: „Hätten sie mich nicht vor die Tür gesetzt, wer weiß, ob ich sonst solche Chancen erhalten hätte.“

Quelle: FAZ 17.08.2013, von Michael Radunski, Delhi

 

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RV Dresden Adieu, Willkommen im RV Oberlausitz

Die Freude war groß  bei den Kindern und Jugendlichen des BV Hoyerswerda 1960 e.V. Am 06.06.14 teilte der Vorstand den Kid`s mit, dass dem kurzfristigen Antrag über den Wechsel des Vereins in den Regionalbereich Oberlausitz durch den BVS statt gegeben wurde. Bereits zum 01.06.14 war der Wechsel perfekt. Am 05.06.14 nahm der Vorstandsvorsitzende an der Sitzung des RV Oberlausitz teil. Herzlich und auf Augenhöhe wurde er von allen Anwesenden begrüßt. Das Wichtigste Ergebnis der Sitzung für uns:

            „Kid`s, ihr seid ab dem 01.06.14 in allen Altersklassen des RV Oberlausitz ab dem

            01.06.14 startberechtigt!!! Am Punktspielbetrieb nehmen 3 Kindermannschaften teil“

Super, diese Nachricht.

Damit dürfen unsere Kinder und Jugendlichen an allen noch ausstehenden Ranglisten und Turnieren 2014 des RV Oberlausitz teilnehmen. Und auch unser Verein wird wieder das ein oder andere Turnier ausrichten.

Also Kid`s, trainiert fleißig und messt Euch mit den Kindern der Vereine aus Weißwasser, Bautzen, Görlitz, Zittau ………J

Und liebe Kinder, motiviert Eure Eltern und Trainer- zum Fahren zu den Turnieren, zum Backen und Kochen für den Imbiss und und und. Wir werden für alle etwas zu tun finden. J

Jetzt wird durchgestartet.

Wir, der Verein des BV Hoyerswerda, bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei den Vereinen des RV Oberlausitz und den Funktionsträgern für die offene und herzliche Aufnahme. Wir hoffen auf eine kooperative und gute Zusammenarbeit, viele schöne Badmintonereignisse und einen ehrlichen Umgang miteinander.

Eure Lausitipse


Schnupperstunde in Hoywoy

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Johnas Günther schafft Final-Einzug

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vom 03.06.2010

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BVH-Nachwuchs holt Pokale in Welzow

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Der Nachwuchs des BV Hoyerswerda (BVH) hat sich achtbar beim 1. Kinderturnier in Welzow geschlagen. Von den zwölf teilnehmenden Kindern haben vier einen Pokal gewonnen. Nathalie Gerchel (Ak U 14) wurde Erste. Edwin Prell (Ak 9 bis 10) Zweiter sowie Marc Nowotnick (Ak 11 bis 12) und Jonas Günter (Ak 9 bis 10) Dritter. Die weiteren Platzierungen, Ak 9 bis 10: Lucas Nowotnick (4.), Mirco Tillich (8.) und Eric Lange (9.); Ak 11 bis 12: Maximilian Walter (6.), Johann Solibieda (7.) und Lucas Lattke (8.) sowie bei den Mädchen Ak 9 bis 10: Anna Karbstein (4.) und Anne Gawell (5.). „Es war für alle unsere Teilnehmer ein harter Kampf“, berichtet BVH-Vorsitzender Frank Sengbusch. „Mit viel Kampfgeist und mehr oder weniger Tränen.“ (fs)

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Felix Gruben kam in dieser Altersklasse auf Rang 5. In der Gruppe A der AK U 11 wurde Dominik Sengbusch Vierter. In der AK 13 der Jungen kamen Johann Grabowski und Florian Zimmermann in einem starken Teilnehmerfeld mit 15 Startern auf den 9. bzw. 10. Platz. Michelle Janetzke erreichte in der AK U 13 den 8. Platz.

Das abschließende Regional-Ranglistenturnier findet am 29. Mai in Meißen statt. (hl/red)